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Die Geschichte des Wasserbettes

Das Wasserbett als Schlafstatt ist bereits seit dem Altertum bekannt. Schon in Mesopotamien und später bei den Griechen und Römern wurden Tierhäute, die mit Wasser gefüllt waren, verwendet, um darauf zu schlafen. Am Tag wurden diese Wasserbetten in die Sonne gelegt, um genügend Wärme für die Nacht zu speichern. Dann gerät die Verwendung in Vergessenheit, um erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt zu werden. Der britische Arzt Dr. William Hooper entwickelte 1851 ein Wasserbett, um die Behandlung medizinischer Leiden, wie Wundliegen, Verbrennungen und Rückenleiden, zu verbessern. Er ließ sich auch eine einfache Wassermatratze aus Gummi patentieren. Erst die Entwicklung moderner Kunststoffe ermöglichte einen weiteren Schritt hin zu dem Wasserbett, wie wir es heute kennen. In den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde dann die serielle Herstellung von Wassermatratzen verwirklicht.